Für 4 Personen

Thunfischtartar gehört ist einfach zu machen und verlässt sich fast ausschließlich auf die Qualität des Fischs (auch hier gilt die goldene Regel: nie an der falschen Stelle sparen!). In diesem Rezept wird das einfache Thunfischtartar durch ein Dressing bestehend u.A. aus Limettensaft und Ingwer aufgewertet. Eine geniale Geschmackskombination!

Für den Tarttar
4OOgr Sushi-Qualität Thunfisch
1 kleine rote Zwiebel, sehr fein gehackt
2 reife (!) Avocados
Saft von l Limette
1/2 Bund frischer Koriander, gehackt
2 EL Olivenöl

Für das Dressing
2 EL Limettensaft
2 EL brauner Zucker
3~4cm Stück frischer Ingwer, geschält und gerieben
2 EL Olivenöl
3 EL Weissweinessig
2 EL Sojasauce
1 kleine rote Chili, fein gehackt

  1. Um dem Dressing etwas Zeit zum Ziehen zu geben, empfehle ich das Dressing etwas früher vorzubereiten. Hierfür einfach den Zucker und den Limettensaft in einen kleinen Topf geben und kurz aufkochen lassen, bis die Mischung anfängt dickflüssig zu werden. Kurz abkühlen lassen, und dann mit den restlichen Zutaten vermischen. Wer will kann das Ganze auch mit dem Mixer verarbeiten, ich würde aber empfehlen in diesem Fall die Chili erst danach dazuzugeben.
  2. Die Avocado wird geschält, entkernt und dann in Würfel geschnitten. Dann einfach mit etwas Salz, Pfejfer und dem Saft einer halben Limette vermischen und zur Seite stellen.
  3. Jetzt schneidet man den Thunfisch mit einem sehr scharfen Messer in kleine Würfel und vermischt ihn mit der roten Zwiebel, Olivenöl, dem restlichen Limettensaft, Salz, Pfeffer und ein paar EL gehacktem Koriander. Alles gut durchrühren und abschmecken.
  4. Zuletzt richtet man an. Hierfür sollte man auf jeden Fall Servierringe haben! Den Ring legt man in die Mitte eines tiefen Tellers, dann gibt man eine Schicht Avocado hinein, darüber das Tartar (das Verhältnis ist ungefähr 1:3) und drückt das Ganze leicht an, damit es seine Form hält. Dann wird der Ring entfernt und man gibt das Dressing hinzu und dekoriert mit etwas Koriander.

Rezept adaptiert von: Reuben Riffel, „Reuben cooks: food is time travel“